· 

Ohne Moos nichts los

Ohne Moos nichts los...

Leider fährt so ein Mini-Van nicht nur mit Liebe und Luft. Deswegen musste ich mir überlegen, wie ich mir meine Schwedenreise finanzieren kann. Jobben war angesagt. Doch nur wo?

Bad Laasphe, Uniplast war die Antwort. Für 6 Wochen hieß es an 5 Tagen die Woche für 8 Stunden Joghurtbecher einsortieren.

Meine Arbeit

Frühschicht

 5:15 aufstehen. Um 6 Uhr ging es dann los. Insgesamt 2x 10 und einmal um 10 Uhr eine 30 minütige Frühstückspausen. Und um 14 Uhr war der Spuk schon wieder vorbei. Das war meine Lieblingsschicht

Spätschicht

Vormittags habe ich meistens mir irgendwelche Termine gelegt oder den Einkauf erledigt. Ansonsten war für viel Freizeit nicht wirklich Platz, da es um 13:30 schon los zur Arbeit ging. Die Spätschicht fing immer um 14 Uhr an und endete um 22 Uhr. Wie auch bei den beiden anderen Schichten gab es immer 2 10 minütige Pausen, sowie eine 30 minütige Pause um zu Abends zu essen.

Nachtschicht

Die wohl schlimmste Schicht von allen.

Den ganzen Tag über war man komplett fertig. Meistens habe ich bin 13/14 Uhr geschlafen, was aber nicht wirklich hilft. Um 22 Uhr hieß es dann schon wieder ab an die Joghurtbecher und das bis 6 Uhr morgens. Im Sommer ist es ganz okay, da man im hellen losfährt und im hellen wieder ankommt. Aber ich bin froh, dass diese 2 Wochen Frühschicht um sind.

 


Fazit

Ich sehe nun die Schichtarbeit mit einem ganz anderen Auge.

Vor allem habe ich einen viel größeren Respekt vor Menschen, welche mit Maschinen oder in der Produktion arbeiten. Es sind nicht nur die 8 Stunden stehen oder die 15 Kilo schweren Kartons, die man im 2 Minuten Tackt durch die gegen schleppt. Sondern auch viel mehr der Geräuschpegel, die Hitze und die anhaltende Müdigkeit (vorallem bei der Nacht- und Spätschicht.), die mir gezeigt hat, dass das kein Job für mich ist. 


Impressions