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Von Lissabon bis an die Algarve

Ich habe nun Ericeira hinter mir gelassen und habe meine Portugalreise weiter gen Süden fortgeführt. Ich ließ es mir natürlich nicht gehen die wichtigsten touristischen Dinge abzuhaken. Da wäre dann Capo da Roca, Lissabon und natürlich die Algarve. 

Nachdem ich in Ericeira noch einmal kurz zum Strand gegangen bin, um mir den EDP Billabong Pro Ericeira Cup anzusehen, ging es für mich gegen 15 Uhr Richtung Süden genauer gesagt zum Praia da Urso. Ein richtig shöner, versteckter Sandstrand, der aber nicht ganz so leicht zu erreichen ist. Man parkt entweder so wie ich einfach an der Straße, ode stellt sich etwas weiter auf den Parkplatz. Dann geht es erst einmal ein ganzes Stück durch die Pampa, bis man am Ende eines Berges steht. Und jetzt wird es lustig. Steil berg ab heißt es nun für die nächsten 10 Minuten. Flip-Flops oder Sandalen würde ich eher nicht empfehlen. Irgendwann wird es dann nach dem ersten Abstieg ein wenig gerader und man wird nach der ersten Anstrengung mit einem atemberaubenden Ausblick belohnt. Di Felsen, die dort unten aus demm Meer ragen, sehen wirklich mystisch aus. So etwas hatte ich zuvor noch nicht gesehen. Bevor man dort aber zu lange verweilt, geht es noch mal ein ganzes Stück den Steinhang hinab, bis man dann am wundeschönen Sandstrand angekommen ist.Das tolle ist, hier ist wenig los und das selbst an einem warmen Nachmittag. Wenn man dann am Strand noch ein wenig nach links entlang spaziert, bekommt man weitere tolle Felsen, sowie eine Brandung zu sehen, mit abartig großen Wellen. Dort setzte ich mich nieder und genoss mit einem Buch die warmen Sonnenstrahlen, die selbst um 17 Uhr portugiesischer Zeit noch angnehm warm waren. Gegen 18 Uhr begab ich mich dann aber schon wieder hinauf, denn noch ein weiterer Punkt stand heute auf meiner Liste. Capo da Roca lag vom Praia da Ursa nur 2 Kilometer entfernt, sodass es gerade mal 5 Minuten dauerte, bis ich auf meinem Parkplatz stand und Richtung Aussichtsplattform lief. Hier war eindeutig mehr los, als eben am Strand. Die typischen Reisebusse von Asiate fehlten natürlich auch nicht, sodass es einfach nur unangenehm überlaufen war. Und das ich der Nebensaison an einem Mittwochabend. So machte ich nur schnell ein paar Fotos, schaute mir noch ein bisschen das Drumhem an und verließ den westlichsten Punkt auch schon wieder nach gerade einmal 30 Minuten. Stattdessen für ich weiter Richtung Strand, wo ich ein wirklich schönes Plätzchen neben anderen Womos fand. So endete auch dieser Tag mal wieder mit Blick aufs Meer und so schlief ich mit dem rauschen des Meeres ein.

Ein enttäuschender Tag in Sintra

Bevor es für mich nach Lissabon gehen sollte, besuchte ich am Tag davor noch eine hochgelobte Stadt in Portugal, welche für ihre besonderen Schlösser und Burgen berühmt war. Laut diversen Internetrecherchen wusste ich bereits, dass das leider kein Geheimtipp mehr war und man mit ordentlichen Touristenmassen rechnen musste. Ich dachte mir abe, da wir nun ja jetzt in der Nebensaison angekommen sind, keiner mehr Ferien hatte und wir unter der Woche haben, dass so viel ja nicht los sein kann. Mein älteres Ich weiß nun, dass das ein sehr guter Witz meiner seits war. Nun ja, also anstatt darauf zu hören so früh wie möglich nach Sintra zu fahren, fuhr ich erst gegen 9:30 los. Von meinem Stellplatz am Strand nach Sintra waren es nur knappe 30 Minuten, sodass ich auch sehr schnell die Stadt gefunden hatte. Jetzt hieß es einen Parkplatz zu finden. Leichter gesagt als getan. Doch letztendlich fand ich einen direkt beim Bahnhof. Leider aber zerstörte mir ddieser Parkplatz so ein wenig meinen Tagesplan. Denn statt eigentlich einem Tagesausflug nach Sintra, durfte es nun maximal ein 4 stündiger Aufenthalt werden. Gut, eine wirklich andere Möglichkeit hatte ich nun aber nicht und so bezahlte ich die 4,20 und ging in Richtung Busstation. Von dort kommt man für 6.90€ hoch zu den Schlössern. Ich dachte mir, da ich ja nun wirklich nicht viel Zeit hier hatte, nahm ich also die teurere Variante und stieg in den Bus ein, anstatt 90 Minuten hoch zu wandern, wie eigentlich gepllant war. Doch dadurch, dass es erstens gefühlt nur eine Straße in Sintra gab und zweitens auf dieser Straße mehrere Busse unterwegs waren, sowie andere Touristen die wirklich noch versuchten direkt bei den Sehenswürdigkeiten parken zu können, fuhren wir die 6 Kilometer in sage und schreibe 50 Minuten. Einfach furchtbar. Ich weiß, warum ich eigentlich diese ganzen Touristenattraktionen meide. Aber nun ja, es war wie es ist und so kam ich letztendlich irgendwann doch an und nach einem 20 minütigem Fußmarsch erblickte ich den Palácio Nacional da Pena. Ein ticket hatte ich mir zuvor online erstanden, sodass ich immerhin ganze 70 cent sparen konnte und so "nur" 13.30 zahlte, anstatt den 14€ Eintritt für den Park + Palast. Dort oben angekommen staunte ich nicht schlecht. Die Artikel im Internet hatten wirklich nicht gelogen. Es war wirklich wunder, wunderschön. Doch da es eben so wunder, wunderschön war, waren hier auch verdammt viele Menschen. Und obwohl ich bereits ein Ticket für den Palast hatte, hätte ich noch einmal mindestens eine Stunde anstehen müssen, um rein zu kommen. Nur leider hatte ich diese Stunde nicht, sodass ich mich nur mit der Außenterasse begnügen musste. Wirklich schade und es hat mich auch in dem Moment wirklich genervt. Ich hatte so eben einfach 7 Euro aus dem Fenster geschmissen. Nächstes Mal muss ich nach Sintra mit dem Zug kommen. Weil 4 Stunden sind viel, viel zu wenig, um sich das alles hier anzuschauen. Aber viellleicht war es auch gut, dass ich mir nicht alles angeschaut hatte, da man, wenn man sich wirklich alle Paläste anschauen möchte locker 60 Euro für einen Tagesausflug nach Sintra hinlegen muss. Nach dem ich mir den Palast dann leider nur von außen angeschaut hatte, ging es auf Erkundungstour des riesigen Parks. Dort kann man viele kleinere Sehenswürdigkeiten, wie das Cruz alta oder die zwei versteckten Seen, suche und bestaunen. Suchen deswegen, weil die Beschilderung im Park wirklcih eher mittelmäßig st und es keine Karten mehr gab. Allein das hat mich schon wirklich erstaunt undauch ein wenigg verärgert. man bezahlt einen haufen Geld und dann sind seit einer Woche alle Touristenführer, sowie Karten leer. Ich meine man kann ja keine neuen Drucken.nein, das wäre viel zu einfach. Nun ja, trotzdem findet man irgendwann das wonach man gesucht hat und ich sage euch, der Austieg über die gefühlten 1000 treppenstufen ist zwar wirklich nicht ohne, aber die Aussicht, die man dort oben bekommt ist einzigartig. Dort verweilte ich noch ein wenig und trank vor allem auch mal was, da es inzwischen wirklich heiß geworden ist und begab mich nach etwa 5 minütiger Pause wieder Richtung Ausgang. Nun hatt ich noch 65 Minuten, bevor mein Parktcket auslief.Ich wollte auf jeden Fall noch in die Altstadt. Runter laufen würde mich 30 Minuten kosten. Mit dem Bus rntheoretisch nur 5, aber wir kennen ja bereits das Problem mit dem verkehr in Sintra. Eine weitere Möglichkeit die es gab, waren sogennante Tuk-Tuks, die einen direkt runter brachten. Nur kosteten diese 5 Euro. Also 5 Euro zu viel. Doch ich wäre nicht ich, wenn es am Ende nciht doch noch klappen sollte. Und zwar wurde ich natürlich direkt, wie jeder andere Touri auch, auf das tolle Tuk-Tuk Angebot aufmerksam gemacht, als ich aus dem Parktor hinaustrat. Doch ich lehnte dankend ab und sagte, dass ich leider wirkich kein Geld mehr hatte. Mein Gegenüber ließ zunächst aber nicht locker, sodass ich ihm erzählte, dass ich leider bereits 7 Euro weggeworfen hatte und jetzt nicht noch 5 Euro ausgeben möchte und statdessen lieber laufen würde. Er verstand es sogar und gab mir sogar noch den Tipp für die schnellste Route, um wieder hinunter in die Stadt zu kommen. Als ich dann gerade los marschieren wollte hörte ich ein lautes "hey Lady" und trete mich nochmal um. Der Fahrer kam noch einmal auf mich zu und meinte nur, dass ich einfah nix sagen soltle und zu ihm ins Tuc-Tuc einsteiige kann, da er wei Kanadier gefunden hatten, die nach unten wollten. Und so kam ich dann doch noch zu meiner Tuk-Tuk Fahrt nach unten und das für umsonst. Laut Pablo (unserem Fahrer) hatten wir die Möglichkeit entweder die "Emotion"-Fahrt zu nehmen oder eben die ohe "Emotion". Wir beschlossen uns für ersteres zu entscheiden, was uns eine sagen wir mal interessante Fahrt beschert hat. Mit gefühlten 100 Km/h ging es die Pflastersteinstraße hinunter, die Kurven besaßs, welche wirklich nicht ohne waren. Aber ansatt dort zu bremsen wurde kurz gelacht und ab ging die Post. Eins muss man Pablos und seiner Emotionfahrt lassen. Angenehm ist zwar etwas anderes und ein wenig Panik bekommt man schon, ABER vergessen werde ich diese Fahrt auf keinen Fall. Sobald wir heil unten angekommen sind, erkundete ich noch die restlichen 40 Minuten die Stadt, kaufte mir noch ein paar Souvenirs und fuhr dann wieder weiter. Nach einem kurzem Stopp im Lidl, ging es wieder zu meinem vorherigen Parkplatz. Gut nicht ganz, dieses Mal war es der Parkplatz neben an, da dieser komplett umsonst war. Inzwischen war es 18 Uhr und ich ziemlich hungrig. Ich kochte mir also schnell was und setzte mich dann schön in die Sonne, um denn Abend ausklingen zu lassen. Ich weiß nun, dass man diese ganzen Touristenorte doch nicht einfach so besuchen sollte, sondern sich doch ein wenig mehr informieren sollte. Da ich Lissabon auf jeden Fall noch einmal per Flugzeug besuchen will, werde ich dann auch noch einmal mit dem Zug nach Sintra weiter fahren, um dann einen Tag frühmorgens dort zu beginnen und dann dort auch die weiteren Paläste zu besichtigen. Manlernt eben nie aus und nur so, i dem man eben Fehler macht, wird man schlauer. Nach einer etwas stürmigeren Nacht erwachte ich gegen 9:30 und nach einem windigen Frühstück ging es wieder weiter.

Auf nach Lissabon

Wie ich zum ersten Mal meinem Caddy fremdging

Die Hafenstadt Cascais

Nachdem ich am Morgen noch einen Stopp in dem 10 Kilometer entfernten Cascais gemacht hatte, ging es fr mich gegen kurz vor 12 in Richtung Lissabon. Dort hatte ich mir 3 Tage zuvor ein Hostel gebucht, da man leider nicht nur gutes von der Stadt hört. Gerade was die Wohnmobileinbrecherszene angeht. Ich kam wegen einem kurzen Stau in der Innenstadt gegen 13:15 an und dann begann leider das Parkchaos für mich. Auf der Seite Booking.com stand, dass das Hostel kostenlose Parkplätze anbot. Nur war dem leider überhaupt nicht so. Dort befanden sich ganz normale Seitenparkplätze, die auf eine maximale Parkzeit von 4 Stunden begrenzt waren. Natürlich perfekt, wenn man vor hat über Nacht in Lissabon zu bleiben. Ich entschloss mich aber nicht aufzugeben und stellte meinen Caddy zunächst einmal in einer Parklücke ab, zog einen Schein für 15 Minuten und stapfte dann samt Gepäck zum Hostel. Ich kam Zeitgleich mit dem Besitzer an, der sich als wirklich nett und freundlich herausstellte. Ich schilderte ihm schnell das Problem und nach kurzem hin und her zeigte er mir seinen Parkplatz, wo er meinte, immer kostenlos stehen zu können. Im Nachhinein habe ich auch wirklich keinen Strafzettel bekommen, trotzdem hatte ich dem Ganzen nicht so wirklich vertraut. Denn dieser scheinbar so tolle Parkplatz befand sich direkt in der Kurve welche auf eine Straße führte, die mindestens ein Gefälle von 7 Prozent hatte. Und direkt danebenbefand sich das Schild mit der Aufschrift, die man überall sah. Nämlich, dass man von Montag bis Freitag von 9-19 Uhr zu bezahlen hat. Trotzdem parkte ich dort, zwar mit einem mulmigen Gefühl und einer fast senkrecht angezogenen Handbremse, aber wie bereits gesagt, es ging ja alles gut. Nun hatte ich zumindest das erste Problembeseitigen können. Nach schnellem Check-In bekam ich mein Zimmerzugeteilt und dann ging es auch schon los in Richtung Lissabon. 10Minuten lief ich ungefähr bis zur Metro. Von dort ging es dann mit der Linia Verde, also der grünen Linie, bis zur Station Baixa-Chiado, mitten ins Zentrum. Ich entschloss mich für den etwas längeren Weg zum ersten Tourist Office und schlenderte schon einmaldurch die Gassen Lissabon, natürlich nicht ohne auch einmal in das ein oder andere Geschäft rein zu schauen. Nachdem ich dann meinen Stadtplan in der Hand hatte, der übrigens leider sehr enttäuschend für so eine Stadt ist, legte ich meinen ersten Stopp ein. Und zwar im Restaurant Zarzula. Dieses Restaurant hat einfach alles. Burger, Pizza, Sandwiches, Waffeln, Croissants, Eis, Salate, und, und, und. Und das natürlich alles wieder Sem Gluten. So setzte ich mich dort erst einmal mit einem echten Sandwich mit Cheese and Ham hin und plante meinen Tag in Lissabon. Nachdem die größten Sehenswürdigkeiten gefunden waren, gab es noch das Highlight Portugals für mich. Pasteis/Pastel de Nata. Die Spezialität des Landes. Bis jetzt konnte ich immer ur zuhören, wenn alle davongeschwärmt haben. Aber dieses Mal durfte auch ich endlich in den Genuss davon kommen. Wer es nicht kennt, Pasteis/Pastel de Nata ist eine Art kleiner Kuchen aus Blätterteig, welcher mit einem Vanille-Zimt-Pudding gefüllt wird. Serviert wird dieses Gebäck dann lauwarm und schmeckt einfach nur göttlich. Da es auch wirklich einfach ist, verlinke ich euch hier einmal das anscheinend beste Rezept. Gut gestärkt konnte es nun die nächsten 4 anderthalb Stunden auf Entdeckertour gehen. Mein erster größerer Punkt auf meiner Lissabonliste war der Praca do Comercio. Dieser wurde nach einem Erdbeben 1755 neu gebaut und gehört zu den wichtigsten Plätzen der Baixa Pombalina, dem historischen Stadtkern Lissabons. Dort befindet sich neben dem riesen Reiterstandbild von König José dem ersten im Zentrum des Platzes, weitere Paläste drumherum, die heute 2Touristenzentren beinhalten, sowie viele Cafés und Restaurants. Durch den prachtvollen Triumphbogen gelangt man in das sogenannte Historische Zentrum der Stadt. Dieses durchquerte ich etwas zügiger, denn für mich ging es nun hoch hinauf. Genauer gesagt zur Castelo de Sao Jorge. Auf dem Weg dorthin kommt man jedoch noch an einemwunderschönen Aussichtspunkt vorbei, dem Miradouro Santa Maria. Von dort bekommt man eine tolle Aussicht auf das Viertel Alfama und kann verschiedene Sehenswürdigkeiten schon einmal von oben bestaunen. Beider Burg angekommen, hatte ich auf dem Weg noch ein kleines Terassenkonzert mitgenommen, sowie die Kathetrale Sé Patriarcal. Diese Kathedrale ist deswegen etwas besonderer, als ihre Kollegen, da sie seit 1147 mehrmals verändert worden ist und so verschiedene architektonische Stile vertreten sind. Von der Festung hat man zwar reintheoretisch den besten Blick auf Lissabon, jedoch ist  dieser Zugang nicht umsonst. So begnügte ich mich „nur“ mit dem süßen Viertel, was sich dort oben um die Burg ergeben hat und schaute auch noch einmal in die Burgkirche hinein. Anschließend begab ich mich wieder hinab. Jedoch nur halb, da ich von dort oben prima zu den nächsten Sehenswürdigkeiten Lissabons kam. Zuerst begegnete mir die Igreja de Sao Vincente de Fora. Eine wirklich schöne Kirche, in der man mal ein wenig Ruhe vor den ganzen anderen Touristen finden kann. Mein Weg führte mich nach diese kurzen Pause zur Igrejade Santa Engrácia. Das frühere Kloster besitzt eine Kuppel, die man hinauf steigen kann. Das ließ ich mir für gerade einmal 2 Euro nicht entgehen und so hatte ich einen 360 Grad Blick über Lissabon. Aber auch das Gebäude an sich ist wirklich beeindruckend. So verweilte ich dort ein wenig, bis es wieder Richtung Wasser ging. Vorbei an bunten Häußern, kleinen Boutiquen und weiteren Kirchen, führte mich mein Weg wieder zurück ins „Lisboa Story Center“, also meinem Start des Rundganges. Dieses Mal bog ich aber nicht nach rechts ab in Richtung Burg, sondern folgte den ganzen Touristen nach rechts in Richtung der nächsten Sehenswürdigkeit. Dem Elevadorde Santa Justa. An sich ist es wirklich nur ein Aufzug, deswegen verstehe ich die ganze Aufregung nicht, welche darum gemacht wird. Gut, man bekommt anscheinend einen tollen Ausblick, sobald man hoch gefahren ist, aber den bekommt man auch kostenlos bei einem der vielen Miradours der Stadt. Doch anscheinend sehen das viele anders, denn die Anstellreihe war wirklich lang. Das tat ich mir nicht an und auch die 5 Euro sparte ich mir und ging lieber zu Fuß hoch, vorbei an den übliche Shoppingverdächtigen wieH&M oder Zara. Ganz auf die Plattform habe ich es zwar nicht geschafft, habe es irgendwie nicht ganz verstanden, wie man dort hochkommt, aber immerhin bis zu einer bisschen niedrigeren Terasse einer Bar, von der man auf die Altstadt blicken konnte. So langsam merkte ich aber, das mir die Füße wehtaten und ich auch genug von dem ganzen Trubel hatte. Also ging es nur noch zu meinem letzten Aussichtspunkt und dann wieder zu meiner Metrostation, vor der ich wirklich zufälliger Weise plötzlich wieder stand. Ich kaufte mir schnell noch ein Ticket, fuhr die 5 Minuten und lief dann noch den restlichen Weg zurück zum Hostel. Auf dem Weg dorthin schickte ich gefühlte 100 Stoßgebete zum Himmel, dass mein Auto noch dort stand, wo ich es abgestellt hatte und vor allem ohne Strafzettel, Unfall oder gar Einbruch. Aber meine Besorgnis war umsonst. Mein Caddy stand noch immer an der steilen Kurve und ich war sofort beruhigter. Ich kam letztendlich gegen 8 Uhr wieder im Hostel an und nach einer schnelle Dusche wegen der immer noch anhaltenden Hitze, setzte ich mich zunächst alleine auf den Balkon und suchte ein wenig im Internet nach weiteren Portugaltipps, sowie welche für die spanische Südküste. Während ich dort so sahs, kamen dann nach einer Weile meine anderen Zimmergenossen dorthin. Zuerst war der Kontakt nur auf ein wirklich kurzes „hello“ beschränkt. Doch man kommt dann doch irgendwie ins Gespräch und letztendliche endete es mit einemgemeinsamen Abendessen, lustigen Gesprächen auf Französisch, Englisch, sowie Spanisch und noch einem Abendspaziergang durch das Viertel. Ich sage ganz ehrlich, dass ich wirklich kurz davor war doch noch irgendwo anders hin zu fahren. Nach anderthalb Monaten fühlte es sich wirklich fremd an auf einmal wieder mit anderen in einem Raum zu schlafen. Allgemein in einem Bett zu schlafen war für mich mal wieder etwas besonderes. Doch, da ich ab dem 29.9 sowieso erstmal für eine Woche meinen caddy stehen lassen werde, war das schon einmal ein guter Einstieg. Und wie bereits erwähnt nahm das alles ja auch noch ein gutes Ende.

Per Städtetrip an die Algarve

Alcácer do Sal
Alcácer do Sal

Ich erwachte recht früh in meinem Hostel und so bog ich auch bereits um 9 auf meinen Parkplatz in Belém. Dieses ist auch noch ein Stadtteil von Lissabon. Eigentlich echt unspektakulär, bis eben auf die zwei Touristenmagneten schlecht hin. Dem Torre de Belem und natürlich der berühmten Bäckerei, in dem das uralte Rezept der Nonnen aufbewahrt wird, um die Pasteis de Belem herzustellen. Ich schaute mir jedoch nur den Torre de Belém an und war wirklich froh, da es noch so früh war. Bereits um diese Zeit standen um die 7 Reisebusse bereit ihre Insassen auf die Sehenswürdigkeiten loszulassen. Ab 9:40 bildete sich dann schon die erste Schlange, bevor dann ab 10 Uhr die Türen des Turms geöffnet wurden. Größtenteils waren es Asiatische Reisende, sowie ein paar Engländer. Wirklich absurd, wie sie sich alle förmlich um den Platz kloppen, um das beste Foto zu bekommen. Ab 10:00 wurde die Schlange immer größer und auch die Massen an Menschen wurde langsam unerträglich, sodass ich mir ein Café und einen Obstsalat am Wasser gönnte. Nach dem schnellen Frühstück ging es für mich nun in Richtung Algarve. Auf dem Weg dorthin legte ich jedoch noch 2 Stopps ein. Einmal Alcácer do Sal und Sines. Beides wirklich süße kleine Städte, obwohl Sines schon ein wenig größer ist. Alcácer do Sal bietet eigentlich nur eine kleine Flusspromenade, sowie eine wirklich schöne Burg. Dagegen hat Sines schon mehr zu bieten. Eine wirklich schöne Promenade entlang des Wassers, eine kleine Altstadt mit Festung und einem kleinen Hafen. vor allem aber eine recht günstige Tankstelle und ein paar Einkaufsmöglichkeiten, welche meinen Kühlschrank wieder fühlen konnten. Nachdem ich in Sines doch bis 17 Uhr geblieben bin, fuhr ich nun meinen Schlafplatz an. Dieser lag im Naturschutzgebiet der Algarve. Dem Parque Natural    . Dort befinden sich mehrere schöne Strände, wo man fast überall übernachten darf. Ich entschied mich für den Praia da Fateixa, wo ich einen wirklich schönen und vor allem lustigen Abend mit 6 Münchener Jungs verbrachte, die bis heut nicht wissen, wie sie es bis dahin geschafft haben, so chaotisch wie sie waren.  Nach einer wirklich ruhigen Nacht erwachte ich wegen der Hitze im Auto bereits um 9 Uhr. Nach einem schnellen Frühstück wollte ich noch eine kleinere Wanderung machen, bevor es für mich ins Surfcamp gehen sollte. Diese Wanderung war zwar wirklich schön, nur kam ich irgendwann vom weg ab und kam auch nicht mehr wieder dorthin zurück, sodass es ziemlich lange querfeldein ging und das mit kurzer Hose nicht gerade angenehm war. Irgendwann kam ich aber trotzdem an und nach einer leserunde in der immer heißer werdenderen Nachmittagssonne, ging es für mich nun nach Sagres. Eine Stadt unten in der Algarve, wo ich nun die nächsten 6 Wochen im Surfcamp FunRide verbringen werde.

Surfcamp FunRide

Eine unvergessliche Woche

Ich hatte erst überlegt einen eigenen Eintrag über meine Surfwoche zu schreiben, Jedoch wäre es nicht wirklich spannend geworden. Meine Tage sahen eigentlich fast immer gleich aus. 7:45 Yoga, 9 Uhr Frühstück, 10:30-17 Uhr Unterwegs, davon 3 Stunden Surfen, Duschen ,19 Uhr Essen. Abends sind wir meistens zusammen essen gegangen, wurden im Camp bekocht oder es wurde ein großes BBQ zubereitet. Es war wirklich schön und bis auf meine doofe Bänderdehnung, die ich mir bei einem Surfunfall mir zugezogen habe, würde ich es jederzeit nochmal machen. Nun bin ich dort aber schon wieder ausgezogen und bin wieder back on the road in Richtung Spanien. Am Samstag werde ich in Valencia sein, doch dazwischen gibt es auch noch ein paar Tage die mit Programm gefüllt werden müssen. Mal schauen was sich so ergibt. Schöne sonnige Grüße und bis bald.