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Von Faro über England nach Valencia

Praia de Benagil

Okay, jetzt haltet ihr mich alle für bescheuert, nach dem ihr jetzt den Titel gelesen habt. Aber es ist schon richtig. Doch fangen wir erst einmal in Portugal an. 

Bevor ich nach Faro fuhr, machte ich mir den Tag davor noch einen ruhigen. Und wo geht das besser als am Strand. Aber nicht an irgendeinem, sondern am Praia de Benagil. Dort befindet sich die berühmteste Höhle Portugals. Es wird ein riesen Ding darum gemacht. Es gibt zig Anbieter, die ihre Kunden per Boot, Kanu, Schwimmbrett, SUP oder Jetski hinbringen. Doch was viele nicht wissen ist, dass man auch reintheoretisch einfach hinschwimmen kann. Denn vom Strand sind es allerhöchstens 100 Meter. Ich habe es zwar nicht gemacht, da ich meine Sachen nicht so lange unbeaufsichtigt lassen wollte, aber man sah einige Schwimmer, die statt unnötig Geld auszugeben, sich lieber bisschen sportlich betätigen, um so in den Genuss dieser schönen Höhle zu kommen. Es gibt aber auch noch einen ganz anderen Weg einen Blick in die Höhle zu werfe. Nachdem ich ca. 2 Stunden einfach nur m Strand lag, gelesen hatte und einfach mal nicht tat, packte ich meine Sachen wieder zusammen und marschierte den Berg hoch. Denn kurz hinter dem Restaurant bei dem oberen Parkplatz führt ein kleiner Weg entlang, der einen zum Aussichtspunkt der Höhle bringt. Von dort oben hat man zum einen tollen Blick aufs Meer und die ganzen Strandbuchten, zum anderen kann man von oben in die Höhle Benagil schauen und die ganzen Bootstouristen beobachten, wie sie all maximal 2 Minute in die Höhle reinfahren und sofort wieder umkehren, ohne aussteigen zu können. Nach dem ich dieses Schauspiel mir lang genug angeschaut hatte, bekam ich so langsam Hunger und beschloss zurück zu meinem Caddy zu laufen, um mir bim nächsten Carrefour etwas zu Essen zu holen. Gesagt getan befand ich mich keine 20 Minuten später am praia de nossa senhora da rocha. Dies ist ein kleiner Strand, den ich mir aber zum Picknicken nur von oben anschaute und mich nahe der Kapelle in den Schatten setzte. Von dort konnte ich auch die gerade stattfindende Hochzeit in der Kapelle beobachten und glaube ich habe meine perfekte Hochzeitlocation gefunden. Man hat links und rechts das Meer und sonst nix. Ein echter Traum. 

Vila Vita Parc

Da ich nun wieder gestärkt war, konnte es nun zu meinem Tageshighlight gehen. Für die, die es nicht wissen, ich arbeite in Marburg im Vila Vita Rosenpark und in Portugal gibt es eine art Schwesterhotel. Das Vila Vita Parc. Und ich hatte die gelegenheit bekommen mir dieses einmal anzusehen. Ich war seit 2017, als ich zum ersten mal mir deren Homepage angeschaut hatte sowas von begeistert und konnte es garnicht abwarten mir es endlich in echt anschauen zu können. Punkt 16 Uhr wurde ich vom Assistenten des General Managers abgeholt und dann ging die Traumführung auch schon los. Ich werde hier nun aufhören davon zu reden, denn Bilder sind die beste Art dieses Resort zu beschreiben. Und ich entschuldige mich jetzt schon euch sagen zu müssen, dass eine Woche dort leier gute 3500 Euro nur mit Frühstück kostet. Aber immerhin ist der Preis für 2 Personen.

Nach 2 Stunden waren wir dann mit fast allem durch. fast deswegen, da ich anschließend noch zu einem Essen eingeladen wurde. Der Tag hätte nicht besser laufen können. ich bin wirklich dankbar dafür, dass ich die Möglichkeit bekommen hab und hoffe sehr dort irgendwann nochmal hinzukommen.*unbezahlte Werbung*

Faro

Nach einem Frühstück natürlich wieder mit Meerblick, ging es am7.10 gegen 10 Uhr in Richtung Faro, der Hauptstadt der Algarve. Einen Parkplatz fand ich nach 5 Minütiger Umrundung des Hauptparkplatzes Faros dann auch und so bog ich direkt links ab, um unter dem Tor, welches vor mir lag, hindurch in die Altstadt zu treten. Ich empfehle euch, wenn ihr die Altstadt und allgemein Faro von oben sehen wollte, bleibt erstmal auf dem Weg, um dann den Schildern Richtung Igreja de Santa Maria zu folgen, der Kathedrale von Faro. Dort kommt man für3.50, bzw. Studenten für 2,50 zum einen in die Kirche, zum anderen aber auch auf den Turm. Und von dort oben hat man einen atemberaubenden Blick auf die Stadt. Seht selbst

Als ich wieder unten war, ging es entlang der Gassen Richtung JardimManuel Bivar. Dort spielt sich der Alltag Faros ab. Außerdem findet man dort auch alles Mögliche an Shoppingläden, sowie eine Menge Cafés und Restaurants. Nach einer kurzen Shoppingeinlage, kam ich in den Jardim de Alameda Joao de Deus. Dort findet man neben vielen Spielplätzen, einem Fussballplatz, einer TOILETTE, sowie ein paar Kiosks, auch frei rumlaufende Pfauen und Hühner. Bei einem Kiosk kaufte ich mir einen Eistee und setzte mich damit in die Sonne, um so ein bisschen die nächsten Tage zu planen. Denn ich musste bis spätestens Samstag in Valencia sein. Gute 1000 Kilometer und viele schöne Städte lagen noch vor mir und ich hatte nur noch 4 Tage.Nach ein bisschen Brainstroming entschloss ich mich für Gibraltar, Malaga und Granada. Vielleicht noch Murcia, aber das habe ich leidernicht mehr geschafft. Nach dieser Entscheidung hieß es tschüss Faround hallo Tavira.

Tavira & Isla Cristina

Das süße Dorf liegt 40 Kilometer von Faro entfernt und hat nebeneiner tollen Promenade und vielen Gassen, eine tolle Burg und Altstadt zu bieten. Dort lief ich auch hoch, um die Aussicht zu genießen. Nach einem kleinen Einkauf und einer netten Unterhaltung mit einem Portugiesischen Ehepaar, ging es für mich wieder nach Spanien. Doch nicht ohne noch einen Stopp bei einem portugiesischen Strand zu machen. Weil mir ist aufgefallen, dass ich zwar im portugiesischen Wasser war, aber nur mit Neo und Surfbrett. Und ich konnte ja schlecht Portugal verlassen ohne nicht einmal im Meerschwimmen gewesen zu sein. So bog ich einfach am nächsten Strand ab, zog mir meinen Bikini an und dann ging es ab ins Wasser. Es war zwar schon halb 7 portugiesische Zeit, jedoch war e noch unfassbar warm. Es war wirklich angenehm und die richtige Entscheidung gewesen, da es Tagsüber mind 30 Grad hatte und jetzt so eine Abkühlung richtig guttat. Nun konnte ich Portugal guten Gewissens verlassen und fuhr noch ca. 50 Minuten weiter, bis ich schließlich bei Isla Cristina auf meinem Stellplatz ankam. 

An dieser Stelle noch einmal alles, alles Gute an meine mich immer unterstützende Mama.

Tut mir leid, dass ich dieses Mal nicht in Marburg sein konnte.

Ich musste dringend mal wieder meine Batterie laden, sowie Ver- und Entsorgen, sodass ich mir einen Richtigen Platz gönnte. Am nächsten Tag blieb ich dort sogar noch eine ganze Weile. Ich nutze die Waschmöglichkeiten, um mal wieder meine Wäsche zu waschen. Zu dem lieh ich mir für 3 Euro ein Fahrrad aus, um an den Strand zu fahren. Denn gefühlt war es heute noch wärmer und so lässt es sich nur aushalten, wenn man jede halbe Stunde ins kühle Meerwasser springen kann. So machte ich es dann auch die nächsten 3 Stunden, bevor ich dann gegen 17 Uhr wieder zu meinem Platz zurück kam. Ich machte mir noch schnell was zu essen,erledigte noch die typischen Caddyversorgungsdinge und fuhr dann 3 einhalb Stunden nach Gibraltar.

Gibraltar

Nun kommen wir wieder zur Überschrift. Gibraltar ist ein britisches Überseegebiet und gehört daher nicht zu Spanien, sondern zum United Kingdom. Das bedeutet aber auch, dass man eine Grenze überschreiten muss. Und so, musste ich zum ersten mal während meiner Reise mich einer Passkontrolle unterziehen. Ich glaube, es war wirklich gut, dass ich so spät hier ankam. Es war keine Schlange vor mir und nach nur einer kurzen Sicht auf meinen Personalausweis konnte ich über den Flughafen nach Gibraltar rein fahren. Ja richtig gehört. Man fährt oder läuft über die Landebahn des Flughafen Gibraltars, da die Stadt zu klein ist. Ich fuhr noch ca. 10 Minuten durch Tunnel, kleine Seitenstraßen und über einen Berg, bis ich beim Europapoint ankam, wo ich nun übernachten werde. Zwar nicht so gemütlich wie am Meer, aber für eine Nacht mehr als in Ordnung.Mein Tag in Gibraltar startete mit einer Schale Müsli und Kaffee direkt auf einer Bank am Europapoint. Dieser ist zwar nicht der südlichste Punkt Europas ( das ist die Punta de Tarifa, 25 Kilometer Luftlinie weiter), jedoch fällt die Bebauung vom Land, sowie vom Meer aus direkt ins Auge und hatte aus demselben Grund Jahrhunderte lang eine wichtige Bedeutung für die Passage zwischen Mittelmeer und Atlantik. Von dort bin ich dann 15 Minuten mit dem Bus in die Stadt gefahren. Und dort fühlt man sich wirklich wie in England. Rote Telefonhäuser, britische Polizisten und überall kann man mit Pfund bezahlen. Auch hört man plötzlich kein Spanisch mehr, sondern echtes richtiges britisches Englisch. Wirklich genial. Ich schlenderte die Hauptpromenade entlang, bis ich mich entschloss auf „The Rock“ zusteigen. Es gäbe auch eine Seilbahn, aber ich dachte so schlimm kann es ja nicht sein. Sehr dumme Idee. Natürlich ist es machbar, aber alles andere als einfach. Erstmal muss man zur Kasse kommen. Wenn man den steilen Aufstieg über die Treppen hinter sich hat und den Eintritt von 5 Pfund beglichen hat, geht es immer weiter und weiter. Dann kommt man zu der Entscheidung, ob man den Natureloverweg gehen will oder den Monkeytrail bzw. History-Buff. Nehmt alle, nur nicht den Nature-Lover-Weg. Klar, wenn man auf Steinwege, Büsche, die einem den Weg versperren und Felsrutsch steht, dann los geht's, alle anderen bitte nicht. Ich hatte leider diese Erkenntnis erst, als ich mich bereits durch die Büsche kämpfen musste. Doch irgendwann sah ich endlich die Gondelstation und ich wusste, es war nicht mehr weit. Ich sah auch bereits die ersten Affen. Ja, richtig gelesen Affen. Hierauf „The Rock“ wimmelt es nur so davon, deswegen findet man auch unten in der Stadt alles Mögliche an Souvenirs mit Affen. Um so länger ich dem Weg folgte, desto voller wurde es. Denn hier oben an dem Skywalk, steigen die ganzen Touristen aus, die zu faul zum Laufen sind und sich stattdessen in eins der tausend Taxen hocken und rumkutschiert werden. Beim Skywalk hat man zum einen eine wunderbare Aussicht auf „The Rock“, sowie auf Gibraltar und seine Strände, zum anderen tummeln sich hier auch die ganzen Affen. Sie hüpfen auf die Autos, turnen am Boden herum und leider auch auf Menschen. Denn, als ich an einem Taxi vorbei wollte, sprang auf einmal ein Affe auf meinen Rucksack, um mich als Leiter nach unten zu benutzen. Bis auf einen riesen Schreck ist aber nichts passiert und so lief ich weiter bis zur letzten Station, der O‘Hara‘s Battery, dem höchsten Punkt vom „The Rock“ .Insgesamt 421 Metern liegt die Festung über dem Meeresspiegel. Im Vergleich der Maintower hat gerade einmal eine Höhe von 200 Metern und zählt als 4. höchstes Hochhaus Deutschlands. Nachdem ich nun dort hoch gewandert war, hieß es wieder hinabzusteigen. Ich war langsam echt kaputt und wollte wieder zurück zu meinem Caddy. Auf dem Weg nach unten kommt man noch an der Saint Michaels Höhle vorbei, wo man eine Kleinigkeit hätte Essen können, sowie sich mit Souvenirs eindecken können, und überquert noch die Hängebrücke Windsor Suspension Bridge, bevor es dann wieder steil bergab in Richtung Zentrum geht. Ich suchte schnell die nächste Bushaltestelle und fuhr dann wieder zurück zum Europapoint, wo ich meine letzten Pfund für ein Eis ausgab. Jetzt hieß es wieder Strecke fahren. Ich wollte heute noch in die Nähe von Malaga, mein Tagesausflugziel für morgen. 2 Stunden Fahrt lagen nun vor mir. Doch zuvor tankte ich noch in Gibraltar, da es hier nämlich extremgünstig war. Ich bezahlte gerade einmal 1,11 und so konnte ich dann auch ein bisschen schneller nach Malaga fahren. Die 2 Stunden gingen doch schneller rum als gedacht und so stand ich dann am Meer in der Nähe von ….

Málaga

Ich hatte nun also eine wunderbaren Platz am Meer gefunden. Dort setze ich mich einfach nur hin ud holte mein Buch raus. Nach diesem anstrengeden Tag wollte ich einfach nur noch meine Beine hochlegen und das war's. Nach dem Abendessen spazierte ich doch noch ein wenig an der Strandpromenade entlang und ließ dann, wie lange nicht mehr, den Tag mit Netflix ausklingen. 

Mein Wecker klingelte bereits um 8 Uhr. Heute hatte ich einiges vor. Ich fuhr nicht mal 10 Minuten, bis ich bei der Burg von Malaga ankam. Dort konnte man je nachdem wie man sich anstellt entweder für einen oder 0 Euro den ganzen Tag stehen. Dann nimmt man entweder den Bus, der jede 20 Minuten kommt, oder entscheidet sich wie ich für die Treppen runter in die Stadt. Der Vorteil daran, der tolle Blick von oben auf Malaga. Unten angekommen befindet man sich direkt im Geschehen. Bevor ich mich Richtung Hafen machte, schlenderte ich fast 2 Stunden durch die Gassen der Altstadt, kam am Museum von Picasso vorbei, schaute in die ein oder andere Kirche hinein (die Kathetrale ließ ich aber aus, da mir 9 Euro einfach zu viel waren), und legte natürlich mehrere Stops auf der Hauptshoppingmeile ein. Malaga ist wirklich richig schön. Mir gefällt vor allem, dass man sich gut in der Stadt zurecht findet, die Menschen alle einem freundlich zu lächeln und natürlich das schöne warme Klima. Dadurch, dass die Stadt aber am Meer liegt, staut sich die Hitze nicht so und man kann es selbst bei 27 Grad im Schatten gut aushalten. Nachdem ich die ganzen Shops hinter mir gelassen hatte, kam ich beim Hafen an. Dort befindet sich zunächst einmal das größere Touristoffice, wo man sich auch das Wifipasswort von der Stadt holen kann. Dazu lässt man sich per Perso registrieren und hat dann in der ganzen Stadt kostenloses W-Lan. Zudem bekommt man natürlich ale Möglichen Informationen über Malaga und die Umgebung. Mit diesem Wissen machte ich mich weiter und kam dabei durch Zufall an einer Cerealbar entlang. Dem "The Cereal Boom". Ein ganzes Cafe/Restaurant voll mit den unterschiedlichsten zerealien. Nach der kurzen Frage, ob sie denn irgendwas "Sin Gluten" hätten, wurden mir die 5!!! Sorten gezeigt. 3 Davon aus den USA. Das musste ich probieren und so stand mein Frühstücksort fest. Man wählt 2 Sorten aus, kann ale Möglicen Toppings für je 50 Cent dazu wähöen und hatt dann noch die Wahl zwischen 8 verschiedenen Milchsorten. Also für jeden was dabei. Ich entschloss mich für Schokopuffreis-ähnlichem und Ricepuffflakes mit Äpfeln und Erdbeeren und Mandelmilch. Das kostete mich zwar stolze 5,50, aber dieses gefühl sich einfach irgendwo Müsli bestellen zu können ist genial. Denn meistens sitzt man nämlich in den ganzen Hotels/Hostels/Surfcamps/Cafes nur blöd daneben, wenn alle ihr Porridge, Schokomüsli oder sonst was vom Frühstücksbuffet essen. Zu dem gab es dort natürlich freies Wifi, sodass ich mir noch paar Malagatipps holen wollte. Nachdem ich aber festgestellt hatte, dass ich eigentlich schon fast alles gesehen hatte, wir aber erst halb 1 hatten, überlegte ich was ich jetzt noch mit der Zeit anfangen sollte und entschloss einfach Granada auf heute zu legen.

Granada

Gute anderthalb Stunden Fahrt waren es jetzt noch, die zwischen Malaga und Granada lagen. Doch irgendwann stand ich dann in meinem Parkhaus und die zweite Sightseeingtour konnte beginnen. Ich hatte mir dieses Mal einen zentralen Parkplatz gesucht, da ich ja nicht wirklich sehr viel zeit hatte und so investierte ich die 4 Euro gerne. Nun ging es durch eine Art Park in Richtung Innenstadt. Sobald man dort angekommen ist, merkt man schon den arabischen Einfluss. Überall sieht man Souvenirläden, die einen mit Produkten aus 1000 und einer Nacht verführten. Auch die Restaurants und Cafés waren darauf ausgelegt und selbst die Menschen kleideten sich hier anders. Ich glaube, dass ist auch der Grund, warum mir Granada so gut gefallen hat. Ich habe mich wie Zuhause bei meiner Oma gefühlt. Die ganzen Gewürze, Kleidung und Deckoartikel errinerten mich total an Tunesien, sodass auch ein wenig Heimweh mitschwangt. So schlenderte ich ein wenig in Errinnerung schwelgent durch die verwinkelten Gassen, ließ mir natürlich den mercado de artesana nicht entgehen und wanderte bis hoch auf den Mirador San Nicolas, von wo man einen tollen Blick auf die Alhambra hatte. Ein Ticket dafür hatte ich leier nicht mehr bekommen. Das hätte ich bereits 2 Monate im Voraus buchen müssen, was ich aber nicht wusste. Doch hier wollte ich soweiso noch einmal hin, von daher begnügte ich mich zunächst einmal mit dem Blick von außen. Auf dem Weg zurück zum Parkplatz kaufte ich mir noch ein paar Souvenirs und beschloss doch noch hoch zur Alhambra zu fahren und mir zumindest den Garten, sowie die Außenfestung anzuschauen. Dieser Weg hat sich auf jeden Fall gelohnt, wie ihr unten auf den Bildern sehen werdet. Für mich steht fest, Gibraltar ist eine Stadt, um zu vergessen, das man sich mitten in Andalusien befindet. Man hat natürlich die ganzen Shoppingmöglichkeiten, wie in jeder größeren Stadt, aber man bekommt auch mal andere Dinge zu sehen. Gerade was das kulinarsiche angeht, wir man hier fündig. Von Tajine, über Couscous bis hin zu arabsichen Bäckereien findet man alles, was das Fernweh stillen kann. Hier werde ich auf jeden Fall nicht zum letzten mal gewesen sein. Nachdem ich mein Parkticket bezahlt hatte ging es nun für mich noch 2 einhalb Stunden weiter in die Nähe von Villaricos. Dort kann man direkt am Meer stehen und betritt sofort den Strand, sobald man aus der Autotür austeigt. Dort schlief ich dann erst einmal aus, machte mir ein gemütliches Frühstück, lies noch ein wenig und ruhte mich einfach noch ein bisschen aus, denn heute Abend, sowie Morgen werde ich Kraft brauchen. Ich fuhr nämlich am selben Tag nach Valencia. Dort macht eine Freundin von mir zurzeit ihr Auslandssemester und sie werde ich dort besuchen. Heute Abend werde ich dann zunächst einmal das Nachtleben von Valencia mitbekommen, bevor es dann morgen auf Erkundungstour durch Valencia gehen wird. Daher gestalltete ich den heutigen Tag eher ruhiger. Ich fuhr gegen Mittag weiter nach Murcia, jedoch nur in das größere Centro Commercial, wo ich zum einen die Entsorgungsstation benutze, zum anderen schon langsam Vorräte für Deutschland kaufte, was das glutenfreie spanische Sortimimet angeht. Mit vollen Tüten ging es dann in die Nähe von Alicante, wo ich um 16 Uhr ankam, mir was zu Essen machte und wieder nur die Seele baumeln ließ, bevor ich gegen 18 Uhr dann die letzten 200 Kilometer nach Valencia fuhr. So hatte ich die 7000 Kilometer voll und es ist echt unglaublich wie schnell das ging. Auf der Fahrt nach Valencia hatte ich einen Moment, wo ich einmal meine Reise Revue passieren ließ. Ich war seit dem 7.8 nun unterwegs und hatte schon so vieles gesehen. Und alles war so unterschiedlich. Ich muss sagen Europa ist ein wirklich toller Kontinet, für einen Roadtrip. Man muss nicht weit fahren, um plötzlich in einer total unterschiedlichen Umgebung zu sein. Alleine die 500 Kilometer, die ich an diesem Tag gefahren bin, haben mich durch Wälder, Wüsten und Strandpromenaden geführt. Und vor allem das alles mit der selben Währung, Krakenversicherung und der englischen Sprache. Aber bevor das hier jetzt noch in einer Diskusion ausartet über die Gegner der EU, höre ich lieber auf und präsentiere euch lieber das wundertolle Valencia.

Valencia

Vila Vita Reunions
Vila Vita Reunions

Man merkt direkt, sobald man von der Autobahn runter fährt, dass man in einer Großstadt angekommen ist. Mich erwarteten direkt 8!!! spurige Kreisel, hupende Autos, Stau auf den hauptwegen und jede Menge Menschenunnd das um halb 9. Ich war heilfroh, als ich endlich auf dem großen Parkplatz in dem Viertel meiner Freundin ankam. Ich schnappte mir meinen vollgepackten Rucksack und lief die letzten 10 Minuten zu Fuß. Auf halben Weg kam mir meine Freundin schon entgegen und nach einer herzlichen Begrüßung gingen wir die letzten Meter zusammen. Doch lange hielten wir uns bei ihr nicht auf, denn heute hieß es Partytime. gegen 23 Uhr liegen wir los zur Ciudad de las Artes y las Ciencias. Das Kunstzentrum, welches im wunderschönen Turiapark liegt, wird Nachts zur Partymetropole. Dort befinden sich zwei Clubs, welche aber erst um 1 öffnen. Willkommen in Spanien. Wo man sich in Deutschland schon bereits wieder auf den heiweg machen würde, fangen die Spanier erst an. In die nächsten 2 Stunden lernte ich die anderen erasmusstudenten kennen und wir unterhielten uns über ales Mögliche, bis es dann kurz vor 1 zeit war uns in die Schlange zu stellen. der wer vor 1:30 per selbsterstellter Gästeliste da ar, kam kostenlos rein. So macht feiern gehen Spaß.Der Abend war wirklich richitg schön und ie beiden Cubs wirklich genial. Gerade der obere Club L’Umbracle hat es mir angetan. Man läuft zunächst einen Gang entlang, welcher rechts und links Palmen besahs, die einnem den Weg weisten. Dann hörte man auch bereits die Musik. Das geniale war, dass der Dancefloor Open-Air mäßig war. So hat man nicht das Gfeühl ersticken zu müssen, wie das in eutschen Clubs des öfteren er Fall ist. Die Stimmung war großartig und allgeein die Gestaltung ist wirklich einen Besuch wert. So hielten wir es auch bis 4 Uhr morgens aus und lagen schließlich nacheiner schnellen Dusche gegen kurz nach 5 im Bett. 

Nach einer kurzen Nacht zogen wir gegen 12 Uhr los in Richtung Metrostation. Ab jetzt hatte Johanna das Zepter in er Hand. Es war wirklich schön auch mal auf diese Art und Weise eine Stadt erkunden zu können. Ich musste mir zum ersten Mal keinen Kopf machen, sondern folgteJohanna von Sehenswürigkeit zu Sehenswürdigkeit und verliebte mich von Minute zu Minue mehr in diese schöne Stadt. das tolle an Valencia war, dass sie noch nicht so touristisch war, wie die ganzen anderen Städte , die ich zuvor besucht hatte. Außerdem war Valencia auch nicht ganz so groß, sodass man zumindest die Innenstadt gut zu Fuß durchqueren konnte. Das Highlight der Tour war die Skybar Ateneo. Für 3 Euro kommt man oben auf den Turm, von wo man eine atemberaubende Aussicht auf den Plaza del Ayuntamiento bekam. Dort gönnten wir uns einen Cafe und nutzen die tolle Aussicht natürlich auch aus, um ein paar Fotos zu machen. ich musste schließlich die gelegenheit aunutzen, dass mal eie 2. Person dabei war, die Ftos von einem machen konnte. Und mit Johanna hat man da natürlich den Checkpot bekommen ;D.
Nach der kurzen Pause ging es wieder weiter. Vorbei am Bahnhof, entlang der Markthalle bis schließlich wieder zur Ciudad de Arte, wo wir uns der Toruistenattraktion schlechthin widmeten. Einer Bootstour auf dem Wasser, welches dort angelegt worden war. Wir stellten uns zwar nicht besonders gut an, aber wir hatten auf jeden Fall Spaß und die 10 Minuten hatten auch gereicht. Wir hatten nun bereits kurz nach 5 und der Hunger war plötzlich groß. So beschlossen wir einen Supermarkt aufzusuchen und mit einem kleinen Snack an en Strand zu fahren. Entlang des Hafens erreichten wir dann die Strandpromenade, wo wir uns auf eine Mauer setzten und unsere erstandene Sandía genossen.
Da wir noch einen letzten tagespunkt hatten, verließen wir den Strand nach einer halben Stunde wieder und kamen nach einer Fahrt ḿit der S-Bahn gegen Viertel vor 8 bei Johanas WG an. Ich duschte noch schnell, packte meine Sachen zusammen und dann ging es auch schon zum El Miracel, welches keine 5 Minuten Fussmarsch entfernt lag. Dieses resturant hatte sie extra für mich rausgesucht, da es eine extra Karte für Zöliakiemenschen, wie mich gab. Und das Essen war genial. Vor allem der Nachtisch war ein Traum. Nachdem aber auch mein Espresso leer war, rückte der Abschied immer näher. Ich holte noch schnell meine Sachen aus ihrer Wohnung und dann hieß es auch schon "Adiós". Aber zum Glück ja nicht für immer. Man sieht sich ja auf der Arbeit wieder. Ich fuhr noch 1 Stunde 40 bis ich meinen Platz gefunen hatte und schlief dann erstmal bis halb 11. es war ein wirklich schöner, aber anstrengeder Tag, welcher mir aber lange in Errinerung bleiben wird.

Nun heißt es für mich auf in Richtung Barcelona. Die Tage davor hatte ich zum ausruhen genutzt und, um mal wieder ein bisschen Ordnung im caddy zu schaffen. Heute Abend geht es zu einer nächsten Freundin, die mir morge Barcelona zeigen wird. Ich bin ja echt mal gespannnt und habe auch respekt davor, da gerade was taschendiebstahl Barcelona ja nicht gerade ein friedlicher und sicherer Ort ist. Doch es wird schon gut gehenund die Freue ist auf jeden Fall größer, als die Angst.
Daher hoffe ich, dass ihr in den nächsten wtagen ieer was von mir hören werdet. falls nicht, dann ist mir leide alles gestohlen woren. Aber sehen wir es mal nicht so pessimistisch.
Adios y hasta luego.

Peniscola und playa Cala Forn

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